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Wat van gistern - 2013 - Läben jüst so as Robinson


Komödie in vier Akten von Helmut Schmidt

Well gerne unnerwägs is, will uk wat beläven. Disse Insicht häv uk Familie Gruben moakt. Sei koamt jüst voan ne längere Reise trügge un in poor Doage is Ostern. Up dei Reise wör dat mangers goar nich so einfach wasen un sei hebbt all genauch achter sick.

Dei Dochter un dei Söhn sünd gaut taufrähe, dat sei wedder bi Huuse sünd. Uk dei Oole un sine Oolske sünd mehr as best taufrähe wedder in de eigenen veier Wände tau woahnen. Sei frait sik up ein truliges Ostern. Oawer ass sei no Huse koamt, beläwt se dei nächsten Maleurs. Dei Breifkassen is bit booben vull. Sei harn vergäten bi dei Post Bescheid tau seggen. Bi dat vääle Papier wörn uk genauch Räknungen un uk Mahnungen. Oawer dat Leipste wör `nen Breif vonne Bank. Ehr Konto wör öawertrokken un dat nich tau knapp. Aals, wat se mennden betoalt tau hebben wör trügge koamen.

Leiper kunnt nich koamen: Dör dei Knippen kannse dörkieken, noa de Bank bruukse bich henngoahn un dann lich dor noch so`n Breif, dat de Verwandten koamen wüllt. Dat kann ja wat weern: Kien Geld uppe Noaht, nix in`Kühlschrank un dat Huus vuller Beseuk. Dor draff kiener achterkoamen. Üm dat allns up de Riege dau kriegen, mott man gaut phantastern käönen. Familie Gruben kann dat besonders gaut. Veel Spaoß.

Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben! Diese Binsenweisheit kann auch Familie Gruben bestätigen. Denn sie kommen gerade von einer mehrwöchigen Frühjahrsreise zurück und haben einiges erlebt. Weil die absolvierte Reise nicht nur schöne Erlebnisse hatte, sind besonders Tochter und Sohn froh, wieder zuhause zu sein. Auch Herr und Frau Gruben sind überglücklich, passend zum Osterfest in den eigenen vier Wänden wohnen zu können, um genüsslich und erholsam die Osterfeiertage zu verbringen.

Aber die die Rückkehr ins traute Heim scheint auch ein paar Erlebnisse für Familie Gruben parat zu haben. Der Briefkasten quillt über, was nach vierwöchiger Reise nicht unbedingt verwundern dürfte. Allerdings befinden sich in der Post eine Vielzahl von Rechnungen und Mahnungen. Auch ein Brief von der Bank ist dabei, welches schreckliches offenbart. Das Konto der Familie Gruben ist heillos überzogen, sodass alle Überweisungsaufträge seitens der Bank storniert werden mussten.

Das Portmonee leer und Ostern steht vor der Tür. All das wäre ja noch zu meistern, wäre unter den Briefen nicht auch noch die Besuchsankündigung diverser Verwandte. Nichts im Kühlschrank, kein Geld auf der Naht und das Haus voller Besuch, die von alle dem nichts erfahren sollen.

Tja, Improvisationstalent ist gefragt und zumindest davon scheint Familie Gruben reichlich zu haben.

Veel Plaseier bi´t taukieken

Up de Bühne echtet Läben, dortau willt wie us Meite gäben.

 Spielleiter - Thomas Fangmann    Souffleuse: Maria Wulfing Anke Hammoor 

Bühnenmeister, Bühnendesign, Archiv, Maske und alles was hinter der Bühne unentbehrlich erscheint sind in diesem Jahr: Helmut Schwarz, Hubert Schwarz jun., Michael Schnieders, Clemens Sieve, Frank Barklage, Renate Schwarz, Elisabeth Taphorn, Heike Barklage, Irmgard Beverborg, Thea Meyer

 

Wi freit us, wenn Sei aff un an maol hier rinkieckt. Villicht giffet ja wat neies taun läsen.