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Us lestet Stück hett: "Bruno is wech" - 2019/20


Eine Komödie in drei Akten von Bernd Kietzke.
Plattdeutsche Fassung von W. Binder, erschienen im Plausus Verlag

Dei Dag för Buur Hinnerk Albers kunn nich schlimm genaug bigaohn, sien Bruno was wäge! Bruno was nich irgendeiner, sündern sien priesgekrönten Tuchtever un sien ganzer Stolt. Achter dissen Äöwel kunn nur sien Naober Buur Carsten Lütke staohn, soveel stünd för Hinnerk fast. Van dei schworen Untucht bezichtigt, rupp dorüm Carsten uppen Plaon, dei sien gemeinen Naober schiere Unmünnigkeit ünnerstellt.

Dei buurliche Stiewnackigkeit un dei olle Krach van beiden Familien, sünd uck nur so bannig dat Eenzigste wat sei beide tausaomen häbt. Dann wassen uck noch beide Kinner mitenänner verspraoken, üm tüsken beiden Familien uplest Freden inkehren tau laoten.

Dei Vermiddelverseuke van dei beiden hebbeligen Fraulüe, dissen düchtigen Spektaokel tau schlichten, gaht scheif un Bruno bliew trotz Gendarm und Versekerungshoekersche wedderhen wäge.

Mit Hülpe van dei Deenstlüe hebt dei Kinner ut dat Chaos för sick wat tau gewinnen. Letztenns finnd sick Hinnerk un Carsten in ganz neien Rullen wedder.


Der Tag für Bauer Heinrich Albers könnte nicht schlimmer beginnen, denn Bruno ist weg! Bruno ist nicht irgendwer, sondern ein preisgekrönter Zuchteber und der ganze Stolz von Heinrich. Hinter diesem Übel kann nur sein Nachbar Bauer Carsten Lüdke stecken, soviel steht für Heinrich fest. Der schweren Untat bezichtigt, ruft wiederum Carsten auf den Plan, der seinem verhassten Nachbar schiere Unfähigkeit unterstellt.

Die bäuerliche Sturheit und der schon traditioneller Zwist beider Familien, sind so ziemlich das Einzige was beide gemein haben. Dennoch wurden beider Kinder einander versprochen, um endlich Frieden zwischen Albers und Lüdke einkehren zu lassen.
Die Vermittlungsversuche der genervten Ehefrauen, den erneuten Streit zu schlichten, scheitern und Bruno bleibt trotz Polizei und Versicherungsagentin weiterhin verschwunden.

Mit Hilfe des Hofpersonals ziehen die Kinder aus dem Chaos für sich den Gewinn. Und am Ende finden sich Heinrich und Carsten in ganz neuen Rollen wieder.

 


Bild aus dem Stück "Bruno is wech" - Spielsaison 2019/20